Leser haben mir geschrieben, das "Blues für Lilly" in einigen der Risenbuchhandlungen hinter Bergen von Best- und Restsellern - wenn überhaupt - leider nur mit der Wünschelrute auffindbar ist. Das ist schade. Kyrene verfügt zwar nicht über ein Werbebudget, mit dem es sich für das Buch protzen liesse, doch schaut es Euch bitte trotzdem mal an.
Die erste Auflage meines Romans "Without A Horse", der 2007 bei Kyrene erschienen ist, ist bereits vergriffen. Das Buch kommt demnächst in der 2. Auflage heraus, dieses Mal sogar mit Schutzumschlag und mit einigen Korrekturen von Textfehlern, auf die wir von Euch aufmerksam gemacht wurden.
Danke!
Werner Egli
Bei jungen Menschen die Lust aufs Lesen zu wecken, das erachte ich als eine meiner wichtigsten Aufgaben.
Ich freue mich deshalb immer über Reaktionen von Schulen und Bibliotheken, die mir zeigen, wie Jungs und Mädchen durch unsere Begegnung zum Lesen motiviert wurden. Hier einige Zeilen, mit denen ich den Leitsatz meiner Homepage gerne unterstreiche:
"Sehr geehrter Herr Egli! Ich möchte Ihnen nochmals für die spannende Lesung in der Innsbrucker Stadtbücherei danken. Meine Schülerinnen und Schüler haben es wirklich genossen und sind gleich auf die Idee gekommen eine Spendenaktion zu veranstalten, damit die Schulbücherei möglichst viele Egli-Bücher bekommt. Unser Budget ist nämlich im Moment auf Null…
Auf jeden Fall ist die Begeisterung der Kinder groß. Einige haben sogar den sog. „magischen Satz“ ausgesprochen: „Das muss ich unbedingt selber lesen!“ In einer Hauptschulklasse ist dies eine Reaktion mit absolutem Seltenheitswert.
Nun darf ich Sie noch einladen, ein wenig auf unserer Homepage zu surfen, wo wir einen kleinen Bericht ins Netz gestellt haben."
(My friends and readers everywhere will find a note in English at the bottom of this page.) __________________________________________________________
Seit wir alle wieder mehr darauf achten, was in der Welt tatsächlich passiert, sind meine Bücher wieder "in". So ändern sich eben die Zeiten.
In vielen Schulen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wird im Unterricht über das zentrale Thema meines Romans "Irgendwo am Rande der Nacht", nämlich die Unterscheidung von Gut und Böse für jeden von uns, diskutiert. Schüler und Schülerinnen des Gymnasium Alexandrinum schrieben dazu im Coburger Anzeiger:
"Als Werner J. Egli aus seinem Roman las herrschte Totenstille im Saal. Das Geschehen im Buch fesselte die Zuhörer, jeder dachte: Bitte nicht aufhören."
(Für den ganzen Text des Berichtes bitte auf der Seite "Autorenlesungen" einklicken.)
Wer zu diesem Thema einen Info Text haben will, kann ihn per Email anfordern. Der illustrierte Bericht "Zwischen Gut und Böse" - "Werner J. Egli über sein Buch und Die Lust am Töten" ist als PDF erhältlich.
AUS DEN AUGEN, VOLL IM SINN Leute, es freut mich, dass euch Sex und Liebe in diesem Buch so viel Spass machen. Aber bitteschön, nicht nur die Seiten 148/49 -zigmal lesen, weils voll krass unter die Haut geht... oder sonst wo hin.
PASST AUF, seit einigen Wochen FLUCHT AUS SIBIRIEN da! Kein Harry Potter, aber ein echter Egli! ___________________________________________________________
Beim Kyrene-Literaturverlag ist nun mein Roman "Blues für Lilly" neu erschienen. Hier eine Rezension, zu der ich nichts hinzuzufügen habe, ausser einem herzlichen Dankeschön meinem Verleger Martin Kolozs und allen, die mitgeholfen haben, dass diese Geschichte noch einmal ihre Leser finden darf.
Rezension von Martina Mattes zu "Blues für Lilly":
Hell wie die Sterne über Texas
Werner J. Egli hat eine Geschichte über die Liebe in den Zeiten des Blues geschrieben
Für einen Gefangenen sind Erinnerungen die einzige Wirklichkeit, für die es sich zu leben lohnt.« 40 Jahre lang saß J. B. Swift im Gefängnis für einen Mord, der keiner war, und hat den Augenblick noch vor Augen, als er dastand und den Revolver in seiner Hand betrachtete, als hätte er ihn noch nie vorher in seinem Leben gesehen. Von einer Sekunde auf die andere war alles verloren: seine Karriere als bester Bluesmusiker von Memphis und das Leben mit seiner großen Liebe Lilly, der atemberaubend schönen Tochter aus gutem Hause.
In diesem großartigen Jugendbuch geht es aber nur in zweiter Linie um J. B., um die Musikszene im schwarzen Süden Nordamerikas und um die große Liebe, die über den Tod hinausreicht. Vorrangig handelt es von einer Reise in die Vergangenheit, die Lillys Enkel Bradley, der Ich-Erzähler und fiktive Autor des Buches, unternimmt. Auslöser für das Geschehen, das den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile in Bann hält, ist Lillys Sehnsucht, ihrem einstigen Liebhaber J. B. nach all den Jahren noch einmal zu begegnen. Und Bradley macht es möglich. Mit einem unfehlbaren Gespür gelingt es ihm, alle Widrigkeiten zu umgehen und seinen Großvater im Gefängnis zu finden. »Du gibst wohl niemals auf«, sagt er zu dem Jungen, als sie sich endlich gegenüberstehen. »Nie«, erwidert der. Und J. B. bestätigt es lächelnd: »Ja, das sehe ich in deinen Augen – Lillys Augen.«
In geschickten Vor- und Rückblenden erfährt der Leser nach und nach von der Liebe der hellhäutigen Lilly zu dem schwarzen Musiker J. B., von Bradleys Freundschaft mit der braven Hanna und von seinem heißen Verlangen nach der sexuell erfahrenen Alesha. Bradley ist ein außergewöhnlicher Junge, und seine Bemühungen, sich aus seinem tristen Elternhaus, aus seiner verschlafenen Heimatstadt zu lösen und seinen eigenen Weg zu gehen, können als Vorbild dienen. Seine Initiation ist kühn mit der Liebesgeschichte Lillys verwoben, was dieses Buch für Leser umso unwiderstehlicher macht – ein genialer Kunstgriff von Egli, dem Meister des besonderen Jugendbuches.
»Blues für Lilly« ist ein aufregendes Stück Literatur über Adoleszenz, über Liebe, die Konventionen und Jahrzehnte überwindet, über Rassenhass, über die Anfänge des Blues und die Suche eines jungen Menschen nach Identität. Sprachlich geschliffen schildert Egli mit leisen Tönen die Intensität der Gefühle und beeindruckt durch Authentizität. Diesem Buch kann man nur wünschen, dass es viele und nicht nur junge Leser findet.
Martina Mattes
Geboren wurde ich am 5. April 1943 in Luzern. Meine Eltern glaubten, ich sei ein begnadeter Junge mit unwahrscheinlichen Talenten. Als ich 13 wurde, sollte ich den ersten Roman schreiben. Nach drei Kapiteln hatte ich keinen Bock mehr. Erst später, als ich mit meiner Freundin Paula und dem Halbwolf Dusty in Amerika "on the road" war und die Kohle knapp wurde, habe ich wieder zu schreiben angefangen. Und nicht mehr aufgehört.
Meine ersten Bücher waren zwei historische Romane für Erwachsene. Danach schrieb ich eine autobiografische Road Story mit dem Titel "Heul doch den Mond an". Sie wurde zu meinem magischen Buch und im Laufe der Zeit zu meiner Visitenkarte. (Neu als cbt Taschenbuch bei C. Bertelsmann).
"Heul doch den Mond an" und "San Antonio Blues" sind die einzigen meiner Bücher, für die ich eine Garantie gebe, und zwar allen, den Grossen und Kleinen, den Dicken und Dünnen, den Alten und Jungen. Wer diese Bücher aufschlägt und die erste Seite liest, legt sie nicht mehr aus der Hand, bis sie ausgelesen sind. Für meine anderen Bücher gebe ich keine. Einige sind knallharte Geschichten, die unter die Haut gehen. Es braucht Mut, sie zu schreiben. Und Mut, sie zu lesen.
Fast alle meine Bücher habe ich in Tucson, Arizona geschrieben, wohin ich vor vielen Jahren gegangen bin, um mir den Jugendtraum zu erfüllen, ein Cowboy zu werden. Inzwischen sind von mir über 60 Romane und Kurzgeschichten erschienen, die in 13 Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet wurden.
Für mein Gesamtwerk wurde ich für die Hans-Christian-Andersen-Medaille nominiert. Über diese Wertschätzung meiner Arbeit freue ich mich besonders. In der Kinder- und Jugendliteratur ist dies international die höchste Auszeichnung.
To my friends everywhere:
In March 1999, at the London Book Fair, my novel "Tunnelkids" was listed in "new books in german", a twice yearly journal, published by "The Society of Autors" as one of the most promising books for translation in to other languages. Financial assistance for translations is offered by:
Pro Helvetia of Switzerland Hirschengraben 22 CH-8041 Zurich Tel: 0041 1 267 7171 Fax: 0041 1 267 7106
Excerpt from "new books in german" - Spring 1999
"This novel tells the story of a boy from Chiapas who travels through Mexico to the US-border. Essentially a diary, though written in chapters like a novel, it is full of factual references, not least about the lives of the "Tunnelkids", the homeless children who live in a tunnel underneath the border town of Nogales.
"This book mixes violence, action, romance and anger in a classic style and is an outstanding example of the new blend of fact and fiction. A gripping page-turner, it was picked by our bi-lingual teenage reader as the best book for thirteen to sixteen year old boys or girls, wich he had ever read in either German or English."
Vom Erfolg mit "Without A Horse" sind wir bei Kyrene alle überrascht worden. Und da der Kyrene-Literaturverlag ein klitzekleiner Verlag ist, wird die 2. Auflage erst zum Frühjahr '08 erscheinen. Ich freue mich drauf, denn das Thema ist auch nach einigen inzwischen abgedrehten Hollywood Filmen wie "Rendition" oder "In the Valley of Elah" noch lange nicht vom Tisch.
My novel "Blues for Lilly" was supposed to be translated in to English and released for the North American market. It did not happen.
Jim Pierce of Mt. Vernon, Washington started to translate the book, but cancer ciut his life short. Jim allways believed it would be important to get "Tunnel Kids" and "Blues for Lilly" published in the United States of America.
Jim would be pleased to hear, that "Blues for Lilly" will be re-released this fall in Europe and a new translation of the book was done by Bergie Hartzberg of Tucson. Ms Hartzberg did a heck of a good job and our hopes are high to get it published with an American publishing company.